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Der sbf-See ist ein amtlicher Sportbootführerschein für das Führen von Sportbooten auf dem Meer innherhalb von 3 Seemeilen Entfernung zur Küstenlinie.
(Der sbf-See beinhaltet kein Segeln - weder in der Theorie noch in der Praxis. Ist jedoch Voraussetzung für die weitergehende SKS-Prüfung.)

Was unterscheidet den Binnen- und den See-Schein im Wesentlichen bezüglich Ausbildung und Prüfung?

  • Beide Scheine / Prüfungen gründen auf einen gemeinsamen Basis-Prüfungsteil
  • sbf-See beinhaltet Navigation (mit entprechender Arbeit an der Seekarte)
  • sbf-See beinhaltet Gesetze und Bestimmungen auf den Wasserflächen des Küstenbereiches
    (z.B.: Grenzbestimmungen, Verkehrsregel)
    Der sbf-See berechtigt beispielsweise das Befahren der kroatischen, italienischen, deutschen, etc. Küstengewässer
  • sbf-Binnen beinhalten Gesetze und Bestimmungen auf den Wasserflächen des Binnenbereiches (Flüsse und Binnengewässer)
    (z.B.: Schleußen, Brückendurchfahrten, Verkehrsregeln im Fahrwasser, Verhalten in Bezug zu anderen Vehrkersteilnehmer z.B. auf Flüsse)
    Der sbf-Binnen berechtigt beispielsweise das Befahren der Donau, der Müritz, Kanäle im In-und Ausland, des Gardasees, Isselmeers, Berliner Gewässer, etc.

Die Motor-Praxisprüfung beinhaltet die Motor-Binnenprüfung (NICHT! umgekehrt).

Empfehlung für die Prüfung:
den sbf-See und sbf-Binnen gemeinsam anzustreben in einem Kombi-Kurs:

Vorteile:

  • Basisfragen sind für beide identisch, muss nur 1x abgelegt werden
  • Motorpraxis-See beinhaltet Motorpraxis-Binnen
  • Bei Binnen- und bei Seeprüfungsfragen gibt es weitere Überschneidungen
  • Wenn man erstmal im Lernpozess drin ist, ist die Zusatzarbeit geringer als später nochmal von vorne anzufangen

sbf-See PRAXIS

  • Die Ausbildung und die Prüfung wird meist auf einem nahegelegenen See bei einer Wassersportschule oder Verein durchgeführt. Ihre VHS vor Ort kooperiert in den meisten Fällen mit diesen Organisationen. Die Dauer der Ausbildung umfasst ca. 2-3x jeweils 2-3 Stunden auf einem Motorboot.
  • Alternativ kann die Praxis-Ausbildung und Prüfung auch auf einer seegängigen Segelyacht auf dem Meer nach einen (z.B. einwöchigen) Törn durchgeführt werden. Es werden nur die Motorrelevanten Manöver geprüft.
    Das hat den Vorteil, dass die gemachten Seemeilen gleich als Erfahrungsnachweis für den weitergehenden SKS gelten. Ausserdem erlernt man bereits auf Vorrat seglerische Fähigkeiten, um diese später zu nutzen.